Häufige Fragen
Die Fragen, die wir am häufigsten bekommen, auch die unangenehmen. Wenn Ihre Antwort hier nicht steht, fragen Sie direkt.
Zusammenarbeit
- Was kostet ein Dreh oder ein Fotoshooting?
- Wir veröffentlichen keine Preisliste, und das mit Absicht. Den Preis bestimmen die Zahl der Drehtage, die Teamgröße und die Anforderungen an die Technik — nicht die Länge des fertigen Videos. Und diese drei Dinge unterscheiden sich bei zwei Aufträgen mit gleichem Namen ohne Weiteres um das Zehnfache. Eine Angabe ab einem Richtwert wäre deshalb entweder falsch oder so niedrig, dass sie nichts aussagt. Stattdessen bekommen Sie einen Preis für Ihr konkretes Vorhaben: Beschreiben Sie im Anfrageformular, was Sie brauchen, und wir melden uns innerhalb eines Werktags. Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.
- Wie lange dauert es, bis wir das fertige Video haben?
- Bei einem üblichen Unternehmensvideo zwei bis drei Wochen vom Dreh bis zum ersten Schnitt und eine weitere Woche für Korrekturen und Feinschliff. Die Vorbereitung kommt je nach Aufwand dazu: Ein Interview lässt sich in ein paar Tagen vorbereiten, ein Spot mit Besetzung und Drehorten braucht zwei bis drei Wochen. Fotos von einer Veranstaltung liefern wir schneller — eine Auswahl noch am selben Tag, die vollständige Galerie innerhalb von drei Werktagen.
- Schaffen Sie einen Dreh auch kurzfristig?
- Meistens ja, wenn es um Formate geht, die keine Besetzung und keine Genehmigungen brauchen — ein Interview, eine Reportage von einer Veranstaltung, ein Produktshooting. Wir sagen gleich, was im genannten Termin machbar ist und was nicht. Einen Spot mit Schauspielern in einer Woche zuzusagen hieße, etwas zuzusagen, das schlecht ausgeht.
- Schneiden Sie auch Material, das wir selbst gedreht haben?
- Ja, Schnitt und Postproduktion lassen sich einzeln beauftragen. Vor dem Start sehen wir uns aber an, was vorliegt — bei Material ohne ordentlichen Ton oder ohne Detailaufnahmen lässt sich nur begrenzt etwas machen, und es ist fair, das vorher zu sagen, nicht nach der Rechnung.
- Wo drehen Sie?
- Unser Büro ist in Prag, gedreht wird in ganz Tschechien und in der Slowakei. Bei weiter entfernten Orten gehen Anfahrt und gegebenenfalls Übernachtung ins Budget ein — damit rechnen wir von Anfang an, damit es nicht erst auf der Rechnung auftaucht.
Vorbereitung
- Müssen wir ein fertiges Drehbuch haben?
- Nein. Es genügt zu wissen, was das Video sagen soll und zu wem. Drehbuch und Shooting-Script mit Einstellungsliste schreiben wir, und Sie geben beides vor dem Dreh frei. Das ist zugleich die einzige Stelle, an der Änderungen nichts kosten — nach dem Dreh bedeutet jede Änderung entweder einen Kompromiss im Schnitt oder einen Nachdreh.
- Brauchen wir Schauspieler, oder können unsere eigenen Leute vor die Kamera?
- Bei Unternehmens- und Recruiting-Videos funktionieren eigene Leute besser — sie wirken glaubwürdiger als eine gebuchte Stimme. Sie brauchen nur Vorbereitung und mehr Zeit, denn die ersten beiden Versuche landen meist im Papierkorb. Schauspieler setzen wir dort ein, wo eine Situation gespielt wird, die es in der Realität nicht gibt, oder wo eine exakte Länge gefragt ist.
Ergebnisse
- Wie viele Fotos bekommen wir?
- Je nach Art. Bei Mitarbeiterporträts drei bis fünf bearbeitete Aufnahmen pro Person, bei einer Veranstaltungsreportage üblicherweise einhundertfünfzig bis dreihundert, bei Produkten rechnet man nach Stück und Perspektive. Die Zahl vereinbaren wir vorher, damit die Auswahl nicht in letzter Minute entsteht und klar ist, was inbegriffen ist.
- In welchen Formaten liefern Sie Video?
- Immer einen Master in hoher Qualität und davon abgeleitete Fassungen für die Medien, in denen das Video laufen wird — Web, soziale Netzwerke samt vertikalen Zuschnitten, Präsentationen und bei Bedarf ein Sendeformat nach den technischen Vorgaben des Senders. Die Liste der Formate vereinbaren wir beim Briefing, denn sie beeinflusst auch, wie gedreht wird.
- Bekommen wir auch das Rohmaterial?
- Ja. Rohmaterial und Projektstruktur übergeben wir, damit Sie nicht darauf angewiesen sind, in zwei Jahren wieder zu uns zu kommen. Eine Sicherung behalten wir ebenfalls — die häufigste Bitte nach einem Jahr ist, im Video die Preisliste auszutauschen, und mit dem Archiv ist das die Arbeit eines Nachmittags, kein neuer Dreh.
- Wie viele Korrekturrunden sind inbegriffen?
- Zwei. Rückmeldungen sammeln wir je Runde in einer einzigen Zusammenstellung, idealerweise mit Zeitmarken im Vorschauplayer — fünf Personen, die sich widersprechen, bedeuten doppelte Arbeit. Eine dritte Runde ist möglich, wird aber vorher vereinbart und gesondert berechnet.
Rechte und Einwilligungen
- Dürfen wir die Ergebnisse unbegrenzt nutzen?
- Ja, für eigene Marketingzwecke ohne zeitliche Begrenzung. Zwei Dinge werden im Auge behalten: die Einwilligungen der abgebildeten Personen und Lizenzen für Musik oder Sprecher, die meist ein festgelegtes Gebiet und eine Laufzeit haben. Beides wird beim jeweiligen Auftrag geklärt und schriftlich festgehalten.
- Wer kümmert sich um die Einwilligungen von Mitarbeitenden und Gästen?
- Wir bereiten die Unterlagen vor — ein einfaches Formular und einen Hinweis für die Teilnehmenden — und der Auftraggeber setzt sie ein, denn er hat die Beziehung zu den Menschen vor Ort. Bei Veranstaltungen empfehlen wir, die Bereiche zu kennzeichnen, in denen fotografiert wird. Das ist weniger Arbeit, als Einwilligungen später nachzuholen und Fotos aus der Galerie zu löschen.
- Setzen Sie KI ein, und erkennen wir, was generiert ist?
- Wir setzen sie dort ein, wo sich etwas nicht drehen lässt oder sich ein Dreh nicht lohnt — ein noch nicht fertiges Produkt, eine Umgebung außerhalb des Budgets, Varianten eines Motivs. Zu jedem Auftrag übergeben wir eine Übersicht, welche Einstellungen gedreht und welche generiert sind. Generierte Bilder zufriedener Kunden und generierte Mitarbeitende entstehen bei uns nicht.
Produktion
- Brauchen wir eine Genehmigung für den Drohnenflug?
- Den Flugteil übernehmen wir — Registrierung des Betreibers, Qualifikation des Piloten und Anmeldung dort, wo sie nötig ist. Vom Auftraggeber brauchen wir die Zustimmung des Grundstückseigentümers und die Information, ob auf dem Gelände eigene Regeln gelten. Wenn der Luftraum das Fliegen nicht zulässt, sagen wir das sofort, nicht am Drehtag.
- Was, wenn es am Drehtag regnet?
- Bei Außendrehs und bei Drohnenflügen vereinbaren wir den Ersatztermin schon bei der Buchung. Bei gemischten Drehs verschieben wir die Außenblöcke und drehen die Innenaufnahmen wie geplant. Einen Dreh bei ungeeigneten Bedingungen zu erzwingen hat keinen Sinn — man sieht es dem Ergebnis an, und ein Nachdreh kostet mehr als eine Verschiebung.
- Legt der Dreh unseren Betrieb lahm?
- Sollte er nicht. In der Fertigung, in medizinischen Einrichtungen und auf Baustellen drehen wir mit kleinem Team, leiser Technik und in vereinbarten Zeitfenstern. Der Zeitplan entsteht erst nach Absprache mit der Betriebsleitung — das Drehbuch passt sich dem Betrieb an, nicht umgekehrt.
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Fragen Sie direkt. Auf eine konkrete Frage antworten wir konkret, auch wenn daraus am Ende keine Zusammenarbeit wird.